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"Die Zahlen sprechen dagegen, dass irgendjemand zurzeit Geld mit dem Internet verdient. Hoffen darf man immer, aber ich sehe die Hoffnung nicht berechtigt. Ich möchte die Euphorie ein wenig dämpfen, denn die gab es bei der ersten Dotcom-Welle auch: Erst viel Euphorie und dann viel Enttäuschung. Das ist schade, denn im Grunde ist das Internet immer weiter gewachsen, die Firmen haben es bloß falsch gemacht."

LinkedIn: Umsatz pro Mitglied und Jahr >5 €
Xing: pro Mitglied und Jahr >4 €
FaceBook: pro Mitglied und Jahr >3 US-$
StudiVZ: pro Mitglied und Jahr > 1 €
YouTube: Einnahmen 2007: 20 Millionen US-Dollar bei Betriebskosten von 365 Millionen Dollar = 1 Millionen Dollar am Tag!

Deutschlands Blogger Nr. 1, Robert Basic, kommt auf rund 3.000 Euro Einnahmen pro Monat. Das wäre seit Juli 2004 bei 10.300 Posts und außerdem Kommentierungen ein Stundenlohn von weniger als 20 Euro pro Stunde.

Ernüchternde Zahlen: Wer verliert wie viel Geld im Internet?

Berechnungen und Quellen zum Vortrag

"Wir haben die Bedürfnisse zu arbeiten und unseren Hobbys nachzugehen, und danach wollen wir abschalten. Das Verhalten von Aktivität und Passivität ändert sich mit dem Alter. Nach Sturm und Drang folgt der Wunsch nach Entspannung.” Junge Menschen, zum Beispiel Schüler und Studenten, sind demnach aktiver im Web 2.0 als langjährige Berufstätige

"Wir wollen weiterhin vor dem Fernseher entspannen", Prof. Stefan Korol,


"Seit der Kommerzialisierung des Internets 1993 sind außerhalb Asiens gerade einmal vier sehr bedeutende Player entstanden. In Deutschland gibt es gar nichts. Es gibt nur einige Unternehmen, die mit Internetcontent ein wenig Geld verdienen."

"Die Nutzungszeit und Werbeausgaben im Internet sind zwar stark gestiegen, Keyword-Advertising funktioniert aber mit Web-2.0-Anwendungen nicht." Das werde sich auch nicht ändern, denn nutzungs- oder profilbasierte Werbeschaltungen können als Eingriffe in die Privatsphäre angesehen werden. Der Anteil der Online-Werbeausgaben wächst viel langsamer als in den Vorjahren unter der Betrachtung des Wachstums der Gesamtmediennutzung. Auch die Werbefläche ist gewachsen, was bedeutet, dass das Geld weiter verstreut wird.

"Ich sehe große Probleme, mit der Werbefinanzierung so viel Geld zu machen, dass sich so hohe Summen für den Kauf von Web-2.0-Projekten wieder auszahlen", so Alpar.

Auch das Modell Mitgliedsgebühren zweifelt Alpar an. "Nur 7,5 Prozent der Xing-Nutzer zahlen etwas. Warum auch, wenn die Konkurrenz das gleiche kostenlos liefert?" Für Transaktionsgebühren sind dafür sehr hohe Nutzerzahlen notwendig, bei dem Verkauf von Inhalten ist die Akzeptanz niedrig.
Warum Web-2.0-Geschäftsmodelle scheitern

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